Wiesen-Kümmel (Carum carvi)
Wiesen-Kümmel (Carum carvi)
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Der Wiesen-Kümmel (Carum carvi) ist eine traditionsreiche Heil- und Gewürzpflanze, die in keinem Bauerngarten fehlen sollte. Diese zweijährige Pflanze entwickelt im ersten Jahr einen grundständigen Blattschopf mit grünem, sommergrünem Laub, bevor sie im zweiten Jahr ihre zarten, weißen einfachen Blüten präsentiert. Von Mai bis Juni erreicht der Wiesen-Kümmel eine Blütenhöhe von 40-100 cm und lockt als wertvolle Insektennährpflanze zahlreiche Bestäuber an.
Der Wiesen-Kümmel bevorzugt einen sonnigen Standort auf trockenem Boden und eignet sich hervorragend als Freiflächenstaude oder Gehölzrandstaude. Mit einer Winterhärtezone Z3 trotzt dieses robuste Fit-Kraut selbst Temperaturen bis -39 °C. Pflanzen Sie 1-5 Stück pro Tuff mit einem Abstand von etwa 40 cm.
Die reifen Samen sind ein Geheimtipp für die Küche: Sie unterstützen die Verdauung und verfeinern fette, blähende Speisen. Wer den intensiven Geschmack abmildern möchte, röstet die Samen einfach kurz an – so entfalten sie ein wunderbar harmonisches Aroma. Auch als Tee, klassisch mit Fenchel und Anis gemischt, wirkt Kümmel krampflösend bei Koliken. Wichtig: Pflanzen Sie den Wiesen-Kümmel nicht neben anderen Doldenblütlern wie Dill oder Petersilie.
