Kategorie: Stauden-Wuchsform: kletternd, rankend

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Kletternde und rankende Stauden bilden lange, biegsame Triebe, die sich an Rankhilfen, Zäunen oder benachbarten Gehölzen emporarbeiten oder flächig über den Boden ausbreiten. Diese Wuchsform ermöglicht vertikale Begrünung auf kleiner Grundfläche und eignet sich zur Gestaltung von Höhenstaffeln, zur Kaschierung von Strukturen oder als lebendiger Bodenschutz an Böschungen.

Im Garten erfüllen rankende Stauden unterschiedliche Funktionen: Sie begrünen Pergolen, Obelisken und Mauern, dienen als Sichtschutz oder schließen Lücken zwischen Gehölzen. Entscheidend für die Standortwahl sind neben der Kletterhöhe auch Lichtansprüche und Bodenanforderungen. Viele rankende Stauden tolerieren halbschattige bis absonnige Lagen und kommen mit Gehölzrandstandorten zurecht.

Die hier gelisteten Pflanzen besitzen die Eigenschaft „kletternd, rankend" als dokumentiertes Sortenmerkmal. Die Krautige Waldrebe 'Praecox' erreicht Höhen von 120 bis 150 Zentimetern und eignet sich mit ihrer späten Blüte von Juli bis September als Insektennährpflanze für sonnige bis absonnige Standorte. Das Großblättrige Immergrün wächst bodendeckend mit rankenden Trieben und bietet mit seinem wintergrünen Laub ganzjährige Struktur an halbschattigen Gehölzrändern.