Kategorie: Stauden-Geselligkeit: Leitstauden - 1-3 Stck. pro Tuff

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Leitstauden sind strukturgebende Pflanzen, die in kleinen Gruppen von 1–3 Stück pro Tuff gepflanzt werden und durch ihre Größe, Blattform oder Blütenwirkung das Gerüst einer Pflanzung bilden. Sie setzen markante Akzente und definieren die räumliche Gliederung in Beeten, am Gehölzrand oder in naturnahen Freiflächenpflanzungen.

In der Gartenpraxis eignen sich Leitstauden für Standorte, an denen einzelne Pflanzen als Blickfang oder Strukturelement wirken sollen – etwa als Höhenstaffelung im Staudenbeet, als Solitär vor Gehölzen oder als wiederkehrendes Motiv entlang von Wegen. Der empfohlene Pflanzabstand ist bei Leitstauden größer als bei Begleit- oder Füllstauden, da ihre Wuchsform Raum zur Entfaltung benötigt.

Die hier gelisteten Stauden erfüllen die Kriterien einer Leitstaude durch ihre ausgeprägte Wuchsform, markante Blattstruktur oder dominante Blütenstände. Beispiele wie die Balkan-Bärenklaue mit ihrem ausladenden Wuchs, der bis zu 100 cm hohe Hohe Herbst-Eisenhut 'Arendsii' oder die imposante Feigenblättrige Stockrose zeigen die Bandbreite dieser Pflanzenkategorie. Viele dieser Sorten tragen die Auszeichnung der Deutschen Staudensichtung und bieten damit geprüfte Qualität für anspruchsvolle Pflanzplanungen.