Liebstöckel (Levisticum officinale)
Liebstöckel (Levisticum officinale)
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Der Liebstöckel (Levisticum officinale) ist das legendäre „Maggikraut“ und ein Muss für jeden Kräutergarten. Wem Sellerie nicht schmeckt, wird das frischere, ähnliche Aroma lieben: Die jungen Blätter verleihen Suppen, Soßen und Kräuterquark eine kräftige Würze. Wegen des intensiven Aromas gilt: sparsam dosieren. Getrocknet verliert sich die Würze ein wenig, daher am besten frisch ernten. Als Koch-Kraut ist er unverzichtbar, zugleich gehört er zu den Heil- und Medizinpflanzen und findet sich auch bei den Kräutern der Hildegard von Bingen.
Diese fremdländische, sommergrüne Staude beeindruckt mit dunkelgrünen (dunkel-grün), duftenden Blättern und einem aufrechten bis straff aufrechten sowie buschigen Wuchs. Das Blatt- und Blütenduft der Pflanze macht jeden Gang durchs Beet zum Erlebnis. Von Juni bis August zeigt der Liebstöckel seine einfachen, grünlichgelben Blüten (gelbe Blüten) in beeindruckenden Höhen von 100 bis 200 cm. Sie sind eine wertvolle Bienennährpflanze und ein Gewinn für die Artenvielfalt. Wer vor allem die Blätter ernten möchte, bricht die Blüten rechtzeitig aus, denn sie sind sehr kraftzehrend.
Der Liebstöckel fühlt sich an einem sonnigen Standort auf der Freifläche wohl und bevorzugt einen frischen Boden. Als Freiflächen- und Beetstaude (Freiflächenstauden, Beetstauden) wirkt er als Leitstaude (1-3 Stück pro Tuff) besonders prächtig. Ein Pflanzabstand von 60 bis 80 cm sorgt für kräftige Entwicklung. Dank der Winterhärtezone Z4 (-29 bis -34 °C) übersteht er selbst strenge Winter zuverlässig. Holen Sie sich jetzt Ihren Liebstöckel und ernten Sie aromatische Frische direkt aus dem eigenen Garten!
