Kategorie: Schattenstauden

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Schattenstauden sind mehrjährige Stauden für halbschattige, absonnige und schattige Standorte, etwa unter Gehölzen oder am Gehölzrand, wo sonnenhungrige Arten nicht zuverlässig gedeihen. Die Kategorie umfasst Blütenstauden wie die Herbst-Anemone 'Rosenschale' und die Lanzen-Silberkerze, außerdem Farne und flächig wachsende Bodendecker.

Die Pflanzen gehören überwiegend zu den Lebensbereichen Stauden unter Gehölze und Gehölzrandstauden. Die Blütezeit reicht vom Festknolligen Lerchensporn im März bis zur Herbst-Anemone im Oktober. Die Wuchshöhen liegen zwischen 10 cm beim Teppich-Hartriegel und 180 cm bei der Silberkerze. Zur Flächenbegrünung eignen sich kleinflächige Bodendecker wie die Schwarzmeer-Elfenblume. Der Gewöhnliche Rippenfarn setzt mit wintergrünem Laub Strukturakzente. Viele Arten sind zudem als Stauden zu Rhododendron ausgewiesen. Anders als bei den Sonnenstauden entscheiden hier Lichtanspruch und Lebensbereich über die Auswahl.

Die Auswahl setzt auf Langlebigkeit und Standorttreue. Zahlreiche Pflanzen tragen die Bewertung Sternesorte der deutschen Staudensichtung. Hinzu kommen Auszeichnungen als Staude des Jahres, etwa 2005, 2014 und 2017. Die Winterhärte reicht von Zone Z2 beim Teppich-Hartriegel bis Z7 beim Zwerg-Geißbart. Mehrere Arten sind zusätzlich als Bienennährpflanzen gekennzeichnet.