Gewöhnliche Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris)
Gewöhnliche Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris)
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Die Gewöhnliche Kuhschelle (Pulsatilla vulgaris) ist eine heimische Staude und ein echter Frühlingsbote. Von März über April bis Mai zeigt sie ihre einfachen, glockig-offenen Blüten in edlem Violett. Die einfachen Blüten stehen auf aufrechten, seidig behaarten Stängeln und erreichen eine Blütenhöhe von 20 cm. Die violetten Farbtöne setzen im noch kargen Frühlingsgarten leuchtende Akzente.
Der Wuchs mit aufrechten Stängeln und grundständigem Blattschopf verleiht der Pflanze eine elegante Struktur. Das tiefgrüne, fein gefiederte Laub ist sommergrün und wird 5–10 cm hoch. Nach der Blüte folgt ein zweiter Höhepunkt: Als Fruchtschmuck zieren silbrig-seidige Federschweife die Staude und glitzern im Gegenlicht. Kein Wunder, dass die Kuhschelle von der Deutschen Staudensichtung als Sternesorte ausgezeichnet wurde.
Die Gewöhnliche Kuhschelle liebt einen sonnigen Standort auf der Freifläche und einen trockenen Boden. Sie ist mit der Winterhärtezone Z5 (-23 bis -28 °C) absolut frosthart. Im Staudenbeet fühlt sie sich im Lebensbereich Freifläche (Fr) ebenso wohl wie in Steinanlagen (St) und in der Steppenheide (SH). Als Leitstaude setzen Sie 1–3 Stück pro Gruppe mit einem Pflanzabstand von 30 cm.
Vielseitig einsetzbar ist sie auch: im klassischen Bauerngarten, als Staude zu Rhododendron oder für die extensive Dachbegrünung. Als Bienennährpflanze bietet sie Wildbienen und Hummeln im zeitigen Frühjahr wertvollen Pollen und Nektar. Auch als traditionelle Heil- und Medizinpflanze hat sie Geschichte, wegen ihrer Giftigkeit eignet sie sich jedoch nur für die Zierverwendung. Holen Sie sich diese robuste Schönheit jetzt in Ihren Garten!
